Aufgenommen zwischen Trickys Zuhause in Frankreich und Sessions in Bristol greift das Album stark auf die musikalische Gemeinschaft zurück, die ihn geprägt hat. Zentral für den Sound ist die Stimme des Bristoler Sängers Mitch Sanders, dessen soulgeladener Falsettgesang sich durch weite Teile der Platte zieht. Ihre Verbindung spiegelt einen gemeinsamen musikalischen Hintergrund und eine instinktive Chemie wider, die die Darbietungen prägt.

Über vierzehn Tracks hinweg mischt Tricky skelettartigen Blues, brütende Elektronik, verzerrte Gitarren und nüchterne Hip-Hop-Rhythmen zu einem Sound, der sich sowohl reduziert als auch weitreichend anfühlt. Das Album bewegt sich fließend zwischen den Stilen, während es gleichzeitig das rastlose Experimentieren beibehält, das seine Arbeit seit mehr als drei Jahrzehnten definiert hat.